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am 09/06/2016 an 04:11
Daggi (Merbelsrod, Deutschland)

Tränen

Mama weint, Papa bleibt stumm!
Warum gingst du Kind, warum?
Die Tränen deiner Schwester rollen,
als ob sie Bäche füllen wollen.

Deine Oma kanns nicht verstehn,
dein Opa wollt doch vor dir gehn.
Ganz erstarrt sind deine Tanten,
deine Freunde und Verwandten.

Wieso konntest du nicht bleiben?
was tat dich nur von uns treiben?
und verdammt, wo gingst du hin?
und worin liegt da ein Sinn?

"Ich bin in der Ewigkeit!
Irdisches hat seine Zeit.
Hier ist alles ganz herrlich!
Weint doch bitte nicht um mich:
Meine Bestimmung trieb mich her,
doch meine Liebe bleibt euch sehr!"

Daggi mit Nino für immer
 
am 06/06/2016 an 10:11

Liebe Großeltern von Jennifer,

ich habe heute die Webseite Ihrer Enkeltochter besucht auf Suche nach Kindern, welche Suizid begangen haben. Meine Tochter 16 Jahre hat sich im Mai das Leben genommen, auf eine Weise, die für mich bis heute noch unbegreiflich ist. Sie hat sich von einem Zug überfahren lassen. Meine Trauer, Wut und Schuldgefühle sind unendlich groß. Wir haben Ihr all unsere Liebe gegeben. Dennoch war unsere Liebe nicht genug.
Ich schreibe Ihnen, da Ihre Enkeltochter mich an meine Tochter erinnert. Sie war ebenfalls blond. Auch die Großeltern leiden sehr. Wir müssen unser Schicksal annehmen, wie es ist, auch wenn wir nie begreifen werden, warum sich Kinder mit einem guten Rückhalt aus der Familie umbringen. Manchmal sind Ihre inneren Dämonen mächtiger als wir und Sie haben nicht die Kraft diese zu bekämpfen. Ich weiß, dass mit der Zeit die große Trauer vergeht, aber wir werden unser ganzes Leben damit zu kämpfen haben, ob wir nun Eltern, Geschwister, Großeltern oder Freunde waren.
Man kann keine Antwort nach dem "Warum" finden, da derjenige, der uns diesen Schmerz zugefügt hat, nicht mehr da ist.
Ich wünsche Ihnen dennoch eine gute Zukunft und hoffe, das Sie an weiteren Enkelkindern noch Freude haben.

Mit freundlichem Gruß
 
am 17/05/2016 an 04:43
Daggi (Merbelsrod, Deutschland)

Warum?

Ich werd es nie verstehen!
Dazu bin ich noch zu dumm.
Du mußtest von mir gehn?
Warum???

Ich werd es nie begreifen.
Ein großer Schlag und Bum
lies dich zu den Sternen schweifen.
Warum???

Ich kann es niemals einsehn,
dazu fehlt mir der Mumm.
Du gingst, ich blieb allein stehn.
Warum???


Rauschen in meinen Ohren.
Egal, sei`s drum.
Ich hab dich doch geboren.
Warum???

Nicht sehn, nicht riechen, nicht fassen.
Mach ich mich noch so krumm.
Du bist in andern Gassen.
Warum???

Doch manchmal spür ich etwas,
ich schau mich um.
Unerklärlich und doch krass.
Warum???

Irgendwie bist du bei mir,
doch leider stumm.
Ach Jennifer, du fehlst mir.
Warum???


Daggi mit Nino für immer
 
am 06/05/2016 an 15:02
Doris (Kastorf, Deutschland)

Liebe Fam. von Jennifer,
danke das Ihr auch dieses Jahr an meinen Matthias gedacht habt u. einen lieben Eintrag bei Matthias da gelassen habt. Es tut gut zu wissen das unsere Kinder nicht vergessen werden u. immer uns ganz nah sind.
Ich wünsche Ihnen auch viel Kraft weiterhin.
Doris mit Matthias im Herzen


Die Erinnerung ist das einzige Paradies,
aus dem wir nicht vertrieben werden können.

(Jean Paul)
 
am 30/04/2016 an 11:37
Lisa (Worms, Deutschland)

Liebe Großeltern, ich möchte mich und im Namen meiner Familie ganz herzlich für den Eintrag zu Karl-Heinz 8. Gedenktag bedanken.
Erinnerungen, die unser Herz berühren, gehen niemals verloren und der Tod, kann zwar das Leben nehmen, aber niemals die Liebe zu unseren Lieben.
Auch ich wünsche ihnen weiterhin ganz viel Kraft und alles Liebe.
Von Herzen
Lisa mit Karl-Heinz und auch mit all meinen anderen lieben Engel immer ganz tief in meinem Herzen bei mir.
Ich schicke einen lieben Gruß in den Himmel zu ihrer lieben Jennifer.
 
am 08/04/2016 an 05:02
Daggi (Merbelsrod, Deutschland)

Unsichtbar

Ich seh die Sterne nur bei Nacht,
doch auch am Tage sind sie da,
unsichtbar.

Ich seh die Sonne nur am Tag,
doch in der Nacht ist sie auch da,
unsichtbar.

Ich seh den Wind überhaupt nicht,
ich spür ihn nur durch mein Haar,
unsichtbar.

Ich seh die Kraft nicht, die ich hab,
wenn ich sie brauch, dann ist sie da,
unsichtbar.

Ich seh die Hoffnung nicht,
doch sie ist wahr,
unsichtbar.

Ich seh die Liebe nicht,
doch spür ich sie so klar,
unsichtbar.

Ich seh dich nicht, geliebtes Kind
und weiß doch, du bist da,
unsichtbar.
(Dagmar Geyer)

Daggi mit Nino für immer
 
am 27/03/2016 an 14:35
Elizabeth Jacobs (Ihlow-Riepe, Deutschland)

Drunten an den Gartenmauern
Hab' ich seh'n das Häslein lauern.
Eins, zwei, drei
Legt's ein Ei,
Lang wird's nimmer dauern.

Uns nun sucht in allen Ecken,
Wo die schönen Eier stecken:
Rot und blau,
Grün und grau
Und mit bunten Flecken.
Was für mich Gewissheit ist, lasst für euch zumindest eine kleine Hoffnung sein.Liebe Traurige Grüße Elizabeth mit Michael im Herzen..
 
am 28/02/2016 an 08:57
Daggi (Merbelsrod, Deutschland)

Angekommen
Ich ging von hier auf die Reise,
wurde Mensch mit Fleisch und Blut.
Dort im Familienkreise
da ging es mir richtig gut.

Meine Aufgabe war, zu lieben.
Und das war wirklich nicht schwer.
Denn die, die als Mensch noch geblieben,
die liebten mich doch auch sosehr.

Ich blieb nur einen Augenblick.
Dann mußte ich wieder fort.
Ich ging wieder nach Hause zurück.
Doch meine Liebe, die lies ich dort.

Soviel Liebe hab ich hier zu Hause,
das ich immernoch davon kann geben,
bis auch sie wieder ankommen können
hier bei uns im richtigen Leben.

Daggi mit Nino für immer
     
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